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25. Karibik Trophy 2014 - Bericht und Ergebnisse

Die 25. Karibik Trophy fand zum Jubliäum nochmals in den BVI statt. Mit insgesamt 24 Trophy-Schiffen (samt Presse- und Begleitschiffen) und rund 140 Teilnehmern, darunter auch viele Wiederholer, war es wieder eine der größeren Karibik-Trophies. Hier ein kurzer Bericht samt Ergebnistabelle der Funregatten, Bilder von der Siegerehrung und weiteren Fotoimpressionen.

Gesamtsieger Trophy 13 mit Thomas Sparrer

2. Platz Gesamt, Trophy 16 mit Reinhold Assfahl

3. Platz Gesamt, Trophy 6, Frauencrew mit Nicole Lameter

Klassensieger Sun Odyssey 44i, Trophy 9 mit Volkhard Berg

Klassensieger Kats, Sunsail 384, Trophy 17 mit Lukas Hummler

Kleinste Crew, Peter und Saadet Seven, Trophy 7

Trophy-"Pokale" für alle Teilnehmer, Pusser's Painkiller-Becher, special edition

special edition: Pusser's Painkiller Becher zur 25. Karibik Trophy

Trophy-Organisationsteam und Regattaleitung

BVI Tourist Board Germany, Gabi Romberg, Ludger Hartz

Foxy begrüßt die Trophy-Teilnehmer auf Jost v Dyke

1. Wettfahrt Karibik Trophy

Regattaszene - Trophy 13

Virgin Gorda und die Yacht des Brautpaares

Die 25. Karibik-Trophy mit insgesamt 24 Schiffen und rund 140 Teilnehmern inkl. eines Presseschiffes, dem KH+P Organisationsteam, 2 Begleitschiffen und einem technischen Supportboot führte 10 Tage lang vom 21.11. bis 1.12.2014 mit einer Superstimmung und einem attraktivem Programm durch die British Virgin Islands. 10 Crews waren bereits einige Tage zuvor ab St.Martin gestartet, andere verlängerten in den BVI oder segelten nach St.Martin zurück, sodass viele auch einen längeren Karibik-Törn mit der Trophy verbanden.

In den ersten Tagen empfing die Trophy-Teilnehmer/innen ein sehr „sportliches“ Wetter mit höheren Windstärken als sonst üblich, teils über 30 kn, während in der zweiten Hälfte der Wind deutlich schwächer war, sodass diesesmal nur 3 anstatt 4 Wettfahrten durchgeführt werden konnten. Nach der Begrüßung in der Basis Tortola am Freitagabend führte der erste gemeinsame Segeltag auf die „Schatzinsel“ Norman Island, wo in der Bucht „The Bight“ das renovierte „PIRATES“ mit einem Welcome-Drink und einer stimmungsvollen Steelband auf die Trophy-Teilnehmer wartete. Der „harte Kern“ feierte dann danach noch auf dem berühmt-berüchtigten Partyschiff „Willi T“ in der Bucht bis spät nachts weiter.

Von der ersten Wettfahrt bei anspruchsvollen sportlichen Winden mit über 30 kn und einem für die Virgin Islands absolut unüblichen Wellengang im Sir Francis Drake Channel gibt es viele spannende Fotos online von einem wagemutigen Fotografen im Schlauchboot zwischen den Yachten, die unter www.yachtshotsbvi.com schiffsweise gefunden und runtergeladen werden können.

Alle Yachten kamen ohne „Blessuren“ in Soper’s Hole an, Tagessieger wurde die Einzelbucher-Crew von Trophy 13 mit Thomas Sparrer als Skipper. Erstaunlich gut schlugen sich die Katamarane mit Lukas Hummler auf dem zweiten Platz. Auch bei der zweiten Wettfahrt ging es bei frischen Winden recht sportlich zu. Nach einem Start vor Soper’s Hole ging es zu einer Wendemarke zwischen White Bay und Great Harbour auf Jost van Dyke und weiter ins Ziel bei Sandy Cay. Die Tagesieger-Ehrung fand in der berühmten Bar von Foxy’s statt, zu der Foxy höchstpersönlich erschien und dem Tagessieger, Skipper Thomas Sparrer selbst einen eigenen Sonderpreis überreichte. Anschließend stieg die beliebte Party bei Foxy’s, die Viele auf die Tanzfläche lockte.

Für den nächsten Tag war freies Segeln angesagt, viele besuchten morgens noch die White Bay, wo der „Painkiller“ erfunden wurde oder Sandy Cay oder Sandy Spit, bevor es Richtung Tagesziel Scrub Island oder Marina Cay ging. Nachdem die Bojen bei Marina Cay schon ab mittags sehr stark belegt waren, trafen sich doch eine größere Anzahl von Trophy-Yachten für den Abend in der neuen Marina von Scrub Island. Dieses neue Marina- und Hotelresort sprengt zwar von der Landschaft her die Maßstäbe der früher praktisch unbewohnten Insel Scrub Island, bot aber doch einen tollen Komfort inkl. Nutzungsmöglichkeit der beiden großen Pools und weiterer Marina-Einrichtungen. Mit zwei Restaurants (einfach und gehoben), sowie einem kleinen Lebensmittelladen und sehr großzügigen Duschen, einem schönen Strand und den beiden Pools plus Hotelanlage ist die Marina gut ausgestattet.

Wegen des anhaltend sportlichen Wetters und notwendiger Service- und Reparaturarbeiten an einigen Schiffen (leider gab es einen unverschuldeten Mastbruch) wurde die für Mittwoch geplante Wettfahrt verschoben, was den Crews eine ganze Reihe schöner Alternativen für das individuelle Tagesprogramm bot. Außerdem wurde der Tag für eine „Trophy-Trauung“ für Trophy 23 auf Virgin Gorda genutzt, die dritte „Trophy-Trauung“ in der Geschichte dieses Yachtevents.

Die große traditionelle Trophy-Party fand am gleichen Abend, diesmal zum ersten Mal auf „Saba Rock“ statt in einem schönen Ambiente mit einem üppigen karibischen Büffet, anschließend Live-Musik für die Trophy-Crews auf der oberen Terrasse der Insel.

Der 18 sm Weg nach Anegada war programmgemäß nicht als Wettfahrt geplant, um den interessierten Crews die Möglichkeit zu geben, auch ganz früh individuell auszulaufen, um mehr Zeit zur Erkundung dieser besonderen Korallen- und Lobsterinsel zu haben. Zusammen mit dem BVI Tourist Board gab es günstige Transfers zur Loblolly Bay an die ganz ursprüngliche Nordküste mit kilometerlangen einsamen Stränden und interessanten Riffzonen zum Schnorcheln und dem Restaurant Big Bamboo, bei dem einige Crews zum Lobster-Essen für den Abend blieben, um dann noch an der abschließenden Party um die Strandbar des Anegada Reef Hotels teilzunehmen.

Auch der Weg zurück von Anegada in den Gorda Sound wurde als freies Segeln für die Crews vorgeschlagen, allerdings startete dann die verschobene dritte Wettfahrt am Nachmittag zwischen der Einfahrt zum Gorda Sound, Necker Island und Mosquito Island als interessantes mehrfaches up-and-down Race mit interessanten Begegnungen…  Auch hier siegte die Trophy 13, die allerdings einen Strafkringel segelte wegen Behinderung anderer Yachten beim Start. Im Sinne einer Fun-Regatta wurde von den behinderten Yachten kein Protest eingereicht. Auf diesen Kursen und bei schwächeren Winden hatten die Katamarane allerdings mit Nachteilen zu kämpfen, während sie bei den ersten beiden Regatten teils sehr eindrucksvoll abschneiden konnten.

Auch an diesem Abend gab es wieder ein besonderes Programm mit der wöchtentlichen Jumbies Party im Leverick-Bay-Resort, Life-Musik und den BVI-Stelzentänzern „Mocko Jumbies“. Wie üblich waren Trophy-Crews wieder die letzten Gäste, auch an diesem Abend….

Für den Samstag war die vierte und letzte Wettfahrt mit Start bei den „Dog“ Islands geplant, allerdings hatte sich der Wind wohl in den ersten Tagen völlig verausgabt, sodass nach einer Zeitlang des Wartens auf passende Regattabedingungen die Wettfahrtleitung den Start absagte, damit noch genügend Zeit für den Besuch der attraktiven Granitfels-Buchten von „The Baths“ blieb, ein eindrucksvolles „Pflichtprogramm“ für die Virgin Islands. So waren die Crews rechtzeitig vor Ort, einige gingen direkt in die Marina von Spanish Town und von dort mit dem Taxi zum Aussichtsrestaurant „Top of the Baths“, von wo Pfade hinunter zur Devil’s Bay führen. Andere legten sich zunächst an die Mooring-Bojen vor der gandiosen Kulisse der Strände und Felsblöcke, um an Land zu schwimmen….

Nach einem Abend mit individueller Auswahl zwischen Bordküche und verschiedenen karibischen Restaurants und anschließender „Nachbesprechung“ an der Marina-Bar stand am nächsten Morgen die Frage an, ob man versuchen sollte, noch am letzten Segeltag die vierte Wettfahrt trotz schwachen Winden versuchsweise zu starten. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer plädierte jedoch, den letzten Tag noch für verschiedene, individuelle Segelausflüge zu nutzen, z.B. in die Savannah Bay, nach Cooper Island, zum Tauchen und Schnorcheln am Wrack der „Rhone“ , einem alten versunkenen Postdampfer ….

Nachmittags kehrten die Crews in die Marina in Road Town zurück, um sich auf den Auscheck und den Abschluss-Abend vorzubereiten. Mit der berühmten BVI-Steelband „The Shooting Stars“, einem großen Büffet und der anschließenden Siegerehrung war dann für Viele der offizielle Teil der Trophy beendet. Einige Crews hatten das Glück, noch eine Verlängerung an Bord für weitere Karibik-Tage zu genießen, andere in Hotels auf St.Martin oder in den BVIs.

Das Gesamtergebnis der Wettfahrten der 25. Karibik Trophy findet sich hier als PDF im Anhang. Eindeutiger Sieger wurde die Einzelbucher-Crew von Trophy 13 auf einer Moorings 50.5 mit Skipper Thomas Sparrer, der den Trophy-Wanderpokal vom letzten Jahr wieder mit nach Hause nehmen konnte. Der zweite Platz ging an die Bodensee-Crew der Trophy 16 von Reinhold Assfahl, ebenfalls auf einer Moorings 50.5. Unsere Einzelbucher-Frauencrew mit Nicole Lameter belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung und wurde Klassensieger bei den Moorings 43.3. Klassensieger unter den Sun Odyssey 44i wurde die Einzelbucher-Crew mit Volkhard Berg auf Trophy 9 (4. Platz Gesamtwertung) und unter den Sunsail 384-Katamaranen errang Lukas Hummler auf Trophy 17 den Klassensieg.

Bilder von allen Crews bei der Siegerehrung sowie weitere Fotoimpressionen von der 25. Karibik-Trophy finden sich in den Facebook-Fotoalben auf www.facebook.com/KaribikTrophy