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Bericht von der 21. INTERBOOT Yachtwoche Mittelmeer (Elbawoche) 2013

Mit zunehmender Teilnehmerzahl (22 Yachten und 116 Seglerinnen und Segler) hatte die "Elbawoche" jetzt im Oktober wieder eine sehr gute Resonanz. Die beliebte Mischung aus Fun-Regatta und Entdeckereise durch den toskanischen Archipel war wieder ein gelungener Saisonabschluß, wie viele Teilnehmer meinten. Hier ein zusammenfassender Bericht und die Ergebnisse der Wettfahrten

Crew Volker Schütz, Platz 1 Elba-Woche 2013

Crew Matthias Maybach, Platz 2 Elba-Woche 2013

Crew N.S. (DHH), Platz 3 Elba-Woche 2013

Mit 22 Yachten und 116 Teilnehmern war die 21. INTERBOOT Yachtwoche Mittelmeer dieses Jahr wieder besonders gut gebucht!

15 Yachten ab Elba, 7 ab dem benachbarten Festland (Salivoli, San Vincenzo, Puntone) starteten am 12. Oktober nach einer schneereichen Fahrt über die Alpen bei bestem Sonnenschein. Leichte Winde am Sonntag beim Regattatraining in der Bucht von Portoferraio ließen genügend Energie übrig für die große Welcome-Party in Bagnaia beim SZE mit Life-Band, großem Büffet, Tanz und vielen netten Kontakten zwischen Seglern, Seglerinnen und Dorfbewohnern.

Montagmorgen wurde der Start zur ersten Fun-Wettfahrt ans Capo della Vita verlegt, wo ein wenig Wind um die Ecke blies und eine durchaus interessante Regatta zwischen Isola dei Topi, Palmaiola und Capo di Pero ermöglichte.

Der Sieger, die Crew der INTERBOOT (Elba No 2) mit Skipper David Clavadetscher wurde beim Umtrunk an der Mole von Porto Azzurro gefeiert, aber auch die letzte der Crews, die den anderen die vorderen Plätze ermöglicht hatte. Der malerische Ort mit seinen vielen typischen Restaurants und Bars bot einen attraktiven individuell gestalteten Abend, bevor am langen Schwimmsteg noch bis tief in die Nacht diskutiert und gefeiert wurde und die Crews sich näher kamen.

Gleich am nächsten Morgen Start zur zweiten Wettfahrt, allerdings mussten wir auch heute ein Stück nach Norden fahren, um ausreichenden Wind für den Start zu finden. Heißen Kämpfen im leichten Wind an der Luvtonne, die mehrfach touchiert wurde und zu Entlastungskringeln zwang folgte zunehmender Wind, der es dem Start- und Zielschiff gewisse Mühe bereitete, als erstes am Ziel im Golf von Baratti anzukommen vor der ersten Yacht „Milena“ (Elba 19) mit Volker Schütz, der auch nach berechner Zeit deutlich vorne lag.

Nach dem Ziel freies Segeln in den kleinen, lebendigen italienischen Ort San Vincenzo, dessen moderne Marina die Segler nicht nur mit einem netten Präsent begrüßte, sondern allen Yachten der „Elbawoche“ auch großzügig die Liegegebühren erließ. Ein Empfang in einem historischen Saal mit Vertretern der Gemeinde und netten Preisen für die 3 Erstplazierten ergänzte den sehr positiven Eindruck diesen Etappenziels, wo nach dem individuellen Abendessen noch ein Umtrunk in einer netten Hafenbar geboten war, der sich bei einigen Crews bis in die frühen Morgenstunden ausdehnte.

In der Nacht steigerte sich der bis dahin leichte Wind auf bis zu 30 kn, leider aus der falschen Richtung um West, wo auch das geplante Tagesziel, die kleine ursprüngliche Insel Capraia lag. Gegen Mittag sollte der Wind jedoch auf Nord-West und Nord-Nord-West drehen, was einen programmgemäßen Segeltag ermöglicht hätte, aber Wetterbericht und Wetter müssen nicht immer übereinstimmen. Die durch die flach auslaufende Bucht eindrucksvolle Brandung in der Hafeneinfahrt machte den Start für viele etwas spektakulär, der aber von allen Crews ohne Probleme gemeistert wurde. Da die Windrichtung sich nicht änderte, änderten wir den Tagesplan und liefen bereits am Mittwoch den kleinen Fischerort Marciana Marina auf der Nord-West-Seite Elba an.

Hier hatte der berühmte örtliche Yachtclub „Circolo della Vela di Marciana Marina“ in Windeseile den zuvor komplett belegten Steg für unsere gesamte Flotte freigeräumt, sodass alle 22 Yachten nebeneinander Platz fanden und nur einen kurzen Weg zum Weinfass auf der Clubterrasse und dem abendlichen Meeting hatten.

Am Donnerstag gab es dann erneut eine spannende Suche nach dem passenden Wind für die geplanten 1-2 Wettfahrten. Die zunächst im Golf von Procchio ausgelegte Luvtonne mußte nach mehreren Startverschiebungen wieder eingeholt werden, bis dann am Capo d’Enfola ein passender Wind in akzeptabler Richtung gefunden wurde, sodass die dritte Wettfahrt gestartet werden konnte. Sie führte um das Kap herum und um das Felseninselchen Scoglietto zu Füßen von Napoleons Exil-Sitz über den Mauern von Portoferraio zurück zum Kap, wo der Wind mehr und mehr nachließ, aber letztendlich doch noch alle Yachten über die Ziellinie blies. Eine weitere Wettfahrt war jedoch dann leider nicht mehr möglich.

Am Abend zur Tagessiegerfeier im kleinen Innenhof des Yachtclubs gab es einen Prosecco-Empfang mit einem „Riesenrad“ italienischen Käses, bevor die Crews die einheimischen Restaurants aufsuchten und sich anschließend wieder in der Bar am Hafen „zur Nachbesprechung“ trafen.

Am letzten Tag freies Segeln bei guten Windverhältnissen und Baden in verschiedenen Buchten bei rund 21 Grad Wassertemperatur. Danach gingen die Yachten teils im historischen Altstadthafen der Medici in Portoferraio an den Quay, andere gingen bereits in die Ausgangsmarinas (Edilnautica, Esaom) zurück.

Der große Abschlußabend mit Siegerehrung und einem üppigen toskanischen Büffet mit 4 Gängen fand wieder im kleinen romantischen Hof der „Lega Navale“ in der Altstadt Portoferraios, aber direkt am Meer statt, und bei milden Temperaturen hielten es die Crews bis spät abends an den draußen gedeckten Tischen aus.

Sieger der diesjährigen Yachtwoche wurde die Crew von Volker Schütz auf „Elba 19“, zweiter und dritter die Crews vom DHH Elba, dicht gefolgt von den anderen bisherigen Favoriten der Elbawoche. Alle Teilnehmer bekamen Urkunden, Chartergutscheine und als „Pokal“ für jeden eine spezielle Flasche Elbawein mit einem eigens gestalteten Ettikett für diese besondere Veranstaltung.

Den Abschlußdrink gab es wie üblich im „Sailport“ am ersten Platz in der Altstadt, und es blieb bei den meisten nicht bei dem einem, bevor die Crews wieder auseinandergingen und teils an Bord weiterfeierten.

Eine sehr harmonische Elbawoche ohne Probleme, Kollisionen und mit toller freundschaftlicher Atmosphäre unter den 22 Crews ging zu Ende, am Samstag war Abschied und Abreise zurück in die Ausgangsorte.

Ein Bildauswahl findet sich auch auf unserer Facebook-Seite.

Die nächste „INTERBOOT YACHTWOCHE MITTELMEER“ ist geplant vom 11.-18. Oktober 2014.